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Umweltbericht der australischen Weinindustrie veröffentlicht

WFA media release

Der Verband der australischen Weinproduzenten hat die Ergebnisse von 15 Monaten Forschung über die Einhaltung von Umweltfragen für die australische Weinindustrie veröffentlicht. „Die australische Weinindustrie muss hart arbeiten, um den globalen Umweltanforderungen der Regierungen einen Schritt voraus zu sein“ kommentierte der Geschäftsführer des WFA, Stephen Strachan bei der Veröffentlichung von „Oiling the Chain“: Trends in environmental assurance in key Australian wine export markets“, Canberra. Australiens Leistungen in Umweltfragen der kommenden Jahre stellen Chancen und Risiken für die Weinindustrie dar. Regierungen, Konsumenten und andere Akteure der Supply Chain, besonders große Einzelhandelsketten, stellen immer höhere Anforderungen an Umweltstandards, die auch die australischen Weinproduzenten betreffen. Herr Strachan sagte: „“Oiling the Chain“ repräsentiert die erste Bilanz dieser Anforderungen in unseren Schlüsselmärkten und wird eine Richtgröße darstellen, damit wir diese Bedingungen einhalten oder sogar übertreffen können, um unsere vorhandenen Möglichkeiten zu maximieren. Der Bericht, der über die letzten 15 Monate zusammengestellt wurde, zeigt, dass der Referenzpunkt für Umweltfragen die Europäischen Union ist, hierbei besonders Großbritannien, der größte Exportmarkt für australische Weine. Die Studie identifiziert fünft Schlüsselpunkte für Umweltfragen: der richtige Umgang mit dem Klimawandel, Biodiversität, Wasser, richtiger Umgang mit Abfallstoffen und die umweltfreundliche Beschaffung von Materialien. Insbesondere stellte der Bericht heraus, dass der Klimawandel großes Gewicht haben wird und von der Weinindustrie größere Verantwortung verlangt. Dieser Trend manifestiert sich besonders klar in den verstärkten Anforderungen seitens des Einzelhandels. Zulieferer müssen schlüssig darlegen, dass ihre Produkte bestimmte Umweltstandards einhalten. Zum Beispiel kündigte die britische Supermarktkette Tesco’s, einer der größten Käufer- und Verkäufer australischer Weine weltweit, eine Initiative an, all ihren Produkten eine sogenannte “Kohlenmeng” (carbon rating), d.h. einen Index zur Messung der Kohlenmenge, die zur Produktion und für den Transport der Produkte erforderlich ist, zuzuweisen. Wohingegen Wal-Mart mit einer nachhaltigen Sourcingstrategie begonnen hat, die danach strebt, Zulieferer, die verstärkt Emissionen verringern, den Vorzug zu geben. Die australische Weinindustrie möchte zu den Vorreitern im Erreichen dieser Ziele werden, so dass die vorhandenen Marktchancen ausgeschöpft werden können. Anderes Handeln würde die 3 Mrd. starke Exportindustrie gefährden. Als Ergebnis von „Oiling the Chain“ kann festgehalten werden, dass die Beachtung von Umweltauswirkungen weiterhin an Bedeutung gewinnen wird, da die Märkte größere Rückverfolgbarkeit und Rechenschaft verlagen. Dies zwingt dazu, verlässliche Daten über Kohlendioxidausstoß, Wasserverbrauch und andere Schlüsselindikatoren zu sammeln. Wir müssen besonders auf dem „Öko-Effizienz-Abkommen“ aufbauen, das zusammen mit der australischen Regierung 2002 erstellt wurde, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern und unsere Glaubhaftigkeit in Umweltfragen zu zeigen.
Veröffentlicht am 15/05/2007
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