Der Artikel führt die Ergebnisse einer Untersuchung aus, die auf die Identifizierung und Qualifizierung der Präsenz von B. thuringiensis auf den Trauben und im Wein gerichtet ist, infolge der Verwendung von biologischen Insektiziden auf der Basis von B. thuringiensis für die Behandlung der Reben. Weiterhin wird die Entwicklungskapazität des Mikroorganismus sowohl im Most als auch im Wein und seine antagonistische Wirkung auf andere charakteristische Mikroorganismen im Bereich der Weinherstellung, wie Bakterien, Hefen und Pilze untersucht. Handelspräparate auf der Basis von B. thuringiensis wurden eingesetzt wie biologische Insektizide. Dann wurden Traubenproben verschiedener phänologischer Stadien gesammelt, zur Isolierung von B. thuringiensis und zur Quantifizierung der vorhandenen Menge. Die Isolierung des Mikroorganismus wurde auch in den Mosten und Weinen, die aus den behandelten Rebsorten gewonnen wurden, durchgeführt. Schließlich wurde die Kapazität von B. thuringiensis zum Überleben in den Mosten und Weinen sowie seine Interaktionen mit anderen Mikroorganismen, wie S. cerevisiae, O. oeni, B. cinerea und anderen Pilzen untersucht. Die Ergebnisse haben gezeigt, das die Population von B. thuringiensis zum Erntezeitpunkt zwischen 02 bis 104 UFC/g variieren kann, je nach Rebsorte. Eine reduzierte Populationsdichte wurde hingegen in Mosten in diversen Phasen der Fermentation festgestellt. Die Überlebensfähigkeit von B. thuringiensis in den Mosten wurde demonstriert, aber nicht die Fähigkeit, sich zu reproduzieren. B. thuringiensis hat die Fähigkeit gezeigt, die Entwicklung verschiedener Hefearten, (Cryptococcus, Debaryomyces, Metschnikowia, Pichia, Rhodotorula and Sporobolomyces), Bakterien (O. oeni, Lactobacillus brevis…) und Pilze (B. cinerea, Alternaria infectoria, Aspergillus aculeatus, A. carbonarius, and Cladosporium cladosporioides) zu hemmen. Im Gegensatz dazu wird S. cerevisiaei auf keine Art und Weise von der Präsenz von B. thuringiensis beeinflusst. Die Autoren sind der Meinung, dass B. thuringiensis die Qualität oder Unverfälschtheit des Weins nicht negativ beeinflusst. (Die Lektüre des vollständigen Textes wird empfohlen. Originaltitel: Occurrence and significance of Bacillus thuringiensis on wine grapes) FG@2004_24

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