Die Arbeit repräsentiert die Ergebnisse von Versuchen mit dem Ziel, den Effekt der malolaktischen Fermentation auf die Eigenschaften eines Merlotweins zu prüfen, durchgeführt mit ausgewählten Bakterienstämmen. Vier Starterkulturen (zwei selektionierte Stämme BL1 und BL2 und zwei kommerzielle BL3 und BL4) wurden in einen nach der alkoholischen Gärung abgezogenen Merlot inokuliert, in Einjahresgefäße. Es wurden drei Wiederholungen für jeden eingeimpften Hefestamm vorgenommen. Ein Wein, der keiner Inokulation unterzogen wurden, wurde als Kontrolle verwendet. Im Laufe der Fermentation wurden Stichproben des Weins zum Durchführen der chemisch-mikrobiologischen Analysen gesammelt. Am Ende der Fermentation wurden die Weine der Beurteilung eines Panels von 21 Degustatoren unterzogen. Infolge der Inokulation setzte sich die in den Gefäßen vorkommende Mikroflora vornehmlich aus selektionierten Bakterien zusammen. Jedoch haben die vier Stämme unterschiedliche Verhaltensweisen gezeigt: während die Starterkulturen BL3 und BL4 dem Stress nach der Inokulation standhalten konnten, mussten die anderen beiden ein zweites Mal eingeimpft werden, bevor sie sich gegenüber der Mikroflora der Weine durchsetzten. Die Beobachtung des Apfelsäureabbaus im Lauf der Fermentation hat ein sehr heterogenes Verhalten der vier Hefestämme gezeigt. Der Stamm BL4 war der effizienteste und hat die Fermentation in 33 Tagen abgeschlossen, gegenüber den 44, 46 und 54 Tagen, die für den Stämmen BL2, BL3 und BL1 notwendig waren. Die chemischen Analysen der Weine am Ende der Fermentation haben keine bedeutenden Unterschiede herausgestellt. Die Ergebnisse haben jedoch bewiesen, dass, je höher die Geschwindigkeit der Fermentation ist, desto geringer ist die flüchtige Säure der Weine. Aus der sensorischen Analyse sind schwache Unterschiede zwischen den Weinen hervorgegangen und nur ein Wein unterschied sich signifikant von dem nichtinokulierten Kontrollwein. (Die Lektüre des vollständigen Textes wird empfohlen. Originaltitel: Use of direct inoculation of malolactic starters: settling, efficiency and sensorial impact) FG@2004_05