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DER SAUERSTOFFEINTRAG IN DER WEINBEREITUNG UND SEINE WIRKUNG AUF DIE WEINE

Michel VALADE, Isabelle TRIBAUT-SOHIER, Denis BUNNER, Clément PIERLOT, Dominique MONCOMBLE, Dominique TUSSEAU

Im ersten Teil dieses Artikels (1) wurden die Sauerstoffeinbringungen, die während der Weinbereitung vor der Abfüllung eines Weines erfolgen, angesprochen. Diese Einträge variieren sehr stark von einem zum anderen Hersteller da sie von einer Großzahl von Faktoren abhängig sind. Die Sauerstoffeintragungen in Wein sind aber nicht auf solche beschränkt, die ausschließlich im Keller erfolgen. Diejenigen, die sich bei der Abfüllung ergeben, dann bei der Lagerung auf der Flasche, und für den Champagner beim Degorgieren, repräsentieren sogar die überwiegende Anzahl an Angriffpunkten im Lebenszyklus eines Weins. Seit ungefähr fünfzehn Jahren werden diese Themen von unserer Arbeitsgruppe bearbeitet. Die Bereitung von Champagner bedient sich gerne an den Studien zum Sauerstoffeintrag und ihrem Einfluss auf die Entwicklung im Laufe der Alterung der Weine auf der Flasche. Sie erlaubt auch die von den Fachleuten bekannte Problematik zu unterstreichen wobei oft die Kenntnis über die Heterogenität zwischen verschiedenen Flaschen einer Losnummer der Abfüllung ungeklärt bleibt.
Veröffentlicht am 18/12/2007
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