Mikrobielle Kontaminierung oder Schädigung tritt mit der Entwicklung von Mikroorganismen auf, deren Stoffwechsel die Weinqualität negativ beeinflussen kann. Traubensaft, reich an Zuckern und Nährstoffen, ist ein geeignetes Substrat für das Wachstum von vielen Spezies von Mikroorganismen, inklusive Hefen, Bakterien und Schimmelpilzen. Nach der alkoholischen Gärung reduziert das vorhandene Ethanol das Potential für die Entwicklung von vielen Mikroorganismen, aber selbst in der Endphase der Weinherstellung können einige Hefen und Bakterien immer noch aktiv sein…. Auszug aus “TECHNISCHE ANMERKUNGEN” LEITFADEN BIOLOGISCHER WEINBAU UND WEIN-BEREITUNG, EU-PROJEKT FP6 STREP – ORWINE