Anlässlich eines wissenschaftlichen Zusammentreffens im März 2007 lud die OIV die USA und die Kommission der Europäischen Union zu einem Treffen, um ihre Interessen bzgl. des Weinhandelsabkommens zu vertreten, das vor einem Jahr zwischen den Parteien geschlossen wurde. In einer dreistündigen Präsentation stellten Jim Murphy (Handelsvertreter USA) und Russell Mildon (EU, Generaldirektion für Landwirtschaft) die Bedingungen und Besonderheiten des transatlantischen Weinhandels vor und erklärten die Punkte, in denen das neue Handelsabkommen bzgl. önologischer Praktiken, „semi-generics“ und geographischer Namen etwas leisten kann. Die Konferenz wurde in einer offenen und freundlichen Atmosphäre abgehalten. Das Interesse war groß und viele Fragen wurden gestellt. So konnten die Vertreter der Wissenschaft und die Repräsentanten der Regierungen der OIV-Mitgliedsstaaten besser nachvollziehen, welche Fragen und Problem für den Erfolg dieser ersten Verhandlungsphase von Bedeutung sind.