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Anpassung der malolaktischen Bakterien an den Alkohol

Abee, Tjakko; da Silveira, M. Graca; Loureiro-Dias, Maria C.; Rombouts, Frans M.; San Romao, M. Vitoria, 2002, Applied and Environmental Microbiology,

Die Anwendung von Kulturen von Oenococcus oeni zur direkten Inokulation der malolaktischen Gärung hat der Kenntnis über den toxischen Effekt des Alkohol auf diese Mikroorganismen einen Schub gegeben, der einen Anstieg der Durchlässigkeit der Zytoplasmamembran provoziert und somit in der Folge einen ausgeprägten Proteinfluss in das Innere der Zelle und einen Verlust von intrazellulärem Material. Die bei einem Alkoholgehalt von 8% gewachsenen Zellen zeigen eine Anpassung an den Ethanolstress, mit einer geringeren Abgabe intrazellulären Inhalts und einem reduzierten Proteinfluss, besonders bei 20% Ethanol und pH 3,5. Unter Verwendung von Carboxyfluorescein (cF) als Indikator der Unversehrtheit der Membran und der enzymatischen Aktivität, wurden Analysen des zytometrischen Flusses bei ethanolangepassten und nichtangepassten Kulturen durchgeführt. In den an den Alkohol angepassten Kulturen war der Anteil an Zellen, die keine Schäden der Membran zeigten, dreimal höher als in den nicht angepassten Kulturen. (Die Lektüre des vollständigen Textes wird empfohlen. Originaltitel: Flow cytometric assessment of membrane integrity of ethanol-stressed Oenococcus oeni cells) LD@2003.03
Veröffentlicht am 18/11/2005
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