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Genotypische und phänotypische Charakterisierung der autochthonen Stämme von Oenococcus oeni

Simona Guerrini, Alessandra Bastianini, Giuseppe Blaiotta, Lisa Granchi, Giancarlo Moschetti, Salvatore Coppola, Patrizia Romano, Massimo Vincenzini (

Es wurde eine phänotypische und genotypische Charakterisierung von 84 Oenococcus oeni Stämmen, die in verschiedenen önologischen Regionen Italiens isoliert wurden, durchgeführt. 22 Stämme waren aus der Toskana und dem Piemont, während die übrigen in Kellereien isoliert wurden, die noch nie Verwendung von kommerziellen Starterkulturen gemacht haben, plus einen Referenzstamm (O. oeni DSM 20257). Die isolierten Stämme wurden in einer synthetischen Lösung mit einem pH von 4.8 vermehrt: das Wachstum der Stämme wurde über Spektrophotometrie beobachtet und es wurden die optische Dichte des Kulturbodens bei 660 nm gemessen. Alle isolierten Stämme haben die gleiche Zusammensetzung an Fettsäuren gezeigt. Die Analysen des Profils der Fettsäuren haben herausgestellt, dass die isolierten Stämme in zwei getrennte phylogenetische Gruppen gruppiert werden konnten. Die Wachstumsdynamik der verschiedenen Stämme scheint nicht mit der Zugehörigkeit zu den beiden phylogenetischen Gruppen korreliert werden zu können. 48 Stämme, repräsentative der phylogenetischen Gruppen und ihrer Herkunftsgebiete, die in optimalen Wachstumsbedingungen geprüft wurden, um die Menge an Produkten, die aus der Fermentation von Glukose und Zitrat resultieren, zu überprüfen, haben keine signifikanten Unterschiede bzgl. ihrer Stoffwechseleigenschaften offenbart. Die Analyse des Restriktionsprofils, die auf die enzymatische Digestion folgend erhalten wurde, hat es ermöglicht, die 84 isolierten Stämme in fünf unterschiedliche Cluster zu gruppieren; es wurden aber keinerlei Korrelationen mit den phänotypischen Eigenschaften beobachtet. Mit dem Ziel, die taxonomische Charakterisierung der isolierten Stämme weiter zu vertiefen, wurden molekulare Marker angewendet. Die RAPD-Analyse und die Trennung des Bereichs V3 durch Elektrophorese mit denaturierendem Gradienten haben eine substantielle Homologie zwischen den isolierten Stämmen gezeigt. Die kombinierte Analyse der erhaltenen Daten durch die genotypische und phänotypische Charakterisierung der isolierten Stämme haben hervorgehoben, dass die sich die 84 Stämme von Oenococcus oeni als in acht unterschiedliche Profile gruppierbar ergeben haben. Es konnte ein Zusammenhang zwischen der Herkunft der Stämme und ihren kombinierten Profilen identifiziert werden, was auf eine Verbindung zwischen den Stämmen und jeder Produktionszone vermuten lässt. (Die Lektüre des vollständigen Textes wird empfohlen. Originaltitel: Phenotypic and genotypic characterization of Oenococcus oeni strains isolated from Italian wines) FG@2003_15
Veröffentlicht am 21/11/2005
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