Barcelona, Oktober 2007.
Die erste Internationale Konferenz zu Klimawandel und Wein fand im Jahr 2006 statt. Nun organisiert die spanische Weinakademie die zweite Ausgabe dieser Veranstaltung, die am 15. und 16. Februar 2008 in Barcelona stattfinden wird.
Der Focus der Veranstaltung liegt auf den Problemen, die der Klimawandel auslöst, wie auch auf dessen Auswirkungen auf die Weinindustrie. Weltweit anerkannte Wissenschaftler und Experten des Sektor sowie der ehemalig Vizepräsident der USA Al Gore werden an dieser Konferenz teilnehmen. Al Gore ist sehr bekannt für sein Engagement gegen die globale Erwärmung und deren Auswirkungen.

Al Gore hat jüngst die Principe de Asturias-Auszeichnung für internationale Kooperation und Engagement zum Schutze der Umwelt erhalten. Al Gore wird Ehrengast dieser Veranstaltung sein und die Eröffnungsrede zum Klimawandel halten. In den letzten Jahren ist der ehemalige Vizepräsident der USA durch die Welt gereist, um unter politisch Verantwortlichen und der Bevölkerung auf dieses ernste Thema aufmerksam zu machen. In seinen Reden präsentiert Al Gore wissenschaftliche Ergebnisse zur globalen Erwärmung und zu deren Auswirkungen.
In seinem Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ fokussiert Al Gore auf das Thema Treibhauseffekt und auf dessen gefährlichen Folgen, wenn dieses Problem nicht sofort angegangen wird.

Der Klimawandel wird sich auf die gesamte Wirtschaft auswirken und die Weinindustrie wird ein betroffener Sektor sein. Aus diesem Grund zeigen viele Produzenten, Önologen und andere Fachkräfte des Sektors ein gesteigertes Interesse am Thema Klimawandel.

In der zweiten Ausgabe der Internationalen Konferenz zu Klimawandel und Wein werden Themen wie der Klimawandel in Spanien, kurzfristige Effekte im Weinberg oder die Zukunft der Weinindustrie in Seminaren angesprochen, die von weltweit anerkannten Experten abgehalten werden: Michel Rolland (Önologe), Ernest Loosen (Produzent und “Mann des Jahres” des „Decanter magazine“) und Miguel Torres (einer der meistrespektiertesten Weinproduzenten weltweit).

Mit dieser Veranstaltungen machen die spanische Weinakademie und besonders ihr Präsident Pancho Campo, unterstützt von der OIV (Internationale Organisation für Rebe und Wein), der Landesregierung von Katalonien, dem Umweltministerium, Constellation Europe und Banrock Station die Öffentlichkeit auf die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf den Planeten und die Weinindustrie aufmerksam.

Jüngste Studien zeigen, dass einige der ehemals kalten und nassen Regionen wie beispielsweise England, beginnen, Qualitätsweine zu produzieren, während es in wärmeren Regionen schwieriger wird, die Rebsorten der Vergangenheit zu kultivieren. Weiterhin wird die globale Erwärmung den Erntezeitpunkt vorverlegen, was zu einer Anpassung der Erntetechniken und zu weiteren Veränderungen führen wird, die man in den Kellereien adaptieren muss.

Diese Themenfelder werden während der Internationalen Konferenz zu Klimawandel und Wein angesprochen. Es ist unverzichtbar, sie zu diskutieren, wenn der Markt weiterhin Qualitätsweine produzieren will.


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